Sonntag, 13. Mai 2012

Prinzipientreue…

Sehr unterhaltsam in den vergangenen Tagen war der „Eklat“ um die Vergabe des Henri-Nannen-Preises.
Drei Journalisten der Süddeutschen Zeitung lehnten den Preis ab, weil sie ihn sich mit Journalisten der BILD-Zeitung hätten teilen müssen. Die Herren der SZ sollten für ihren Beitrag zur Bayern LB ausgezeichnet werden, die der BILD-Zeitung für einen Beitrag zur Wulff-Affäre.
Weil beide Beiträge bei der Jury im Bereich des investigativen Journalismus lobenswert waren, entschied man sich nicht für einen der Beiträge (wobei vermutlich nur der Beitrag der SZ auf generöses Verständnis gestoßen wäre), sondern man teilte den Preis auf. Oder man verdoppelte ihn,  je nachdem wie man es gerne hätte.

Freitag, 11. Mai 2012

Und? Gibt’s was Neues?

Es war ein richtig schöner Grillabend bei Freunden. Wirklich guten Freunden. Also die Sorte, die nach einem „Wie geht´s dir?“ nicht gleich ohne Pause weitersprechen und auch mit einer weniger unterhaltsamen Antwort umgehen können.
Wie in den anderen Gärten auch, brachte jeder etwas mit und so gab es reichlich gutes Essen, fröhliche Gesichter und in einem ernsteren Moment diese Frage.
„Gibt´s was Neues?“

Mittwoch, 9. Mai 2012

Humor ist wenn man´s trotzdem macht…  

Wenn jemand über bestimmte Bereiche des Lebens absolut nicht lachen kann, habe ich dafür durchaus Verständnis, obwohl ich glaube, dass satter Zynismus, Ironie und Spaß eine Sache nicht weniger ernsthaft machen als sie ist. Und zwar egal aus welcher Richtung.
Ich kenne/kannte Menschen, die über Krankheiten oder Situationen die blödesten Witze machten. Und ich meine Witze, über ihre eigenen, zum Teil wirklich schlimmen Krankheiten oder Situationen. Da wurde dann darüber gekichert, wer wen in die Urne kippt oder bei Eisregen streut.

Montag, 7. Mai 2012

Titel kaufen für jedermann…

Ich bekenne: Ich habe keinen Abschluss. Also nach dem recht ordentlichen Abitur, habe ich es – was mit Zeugnissen belegbare Ausbildungabschlüsse angeht – zu nichts gebracht.  
Drei begonnen Studien (Jura, Medizin, Medientechnik) wurden abgelöst durch lange, glückliche Mitarbeit in verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsendern oder PR-Agenturen. Ein Zeugnis oder einen anerkannten Abschluss hat´s nie gebraucht. Entweder wurde ich irgendwohin abgeworben oder ich war selbständig.

Samstag, 5. Mai 2012

Unerwartete Begegnungen…

Einer der größten (positiven) Momente im bisherigen Jahr war, mein eigenes Buch im Bücherregal der Buchhandlung zu sehen. Also das eigene Buch mit dem eigenen Namen drauf. Nicht nur eins, wo man weiß, dass man dahintersteckt, sondern eins, neben das man seinen Ausweis legen und feststellen könnte, dass der Name identisch ist.
Vor Aufregung hätte ich das Buch am liebsten selber gekauft. Ich hab´s dann aber gelassen. War ja nicht so, dass ich von den Büchern nicht auch noch welche zu Hause hatte.
Das Ganze wurde nun  aber getoppt.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Alles käuflich…

In Zeiten in denen sich die Werte gehörig verschieben, gewinnt ein bestimmter Wert immer mehr Gewicht.
Und zwar der Wert der Bewertung.  Zusätzlich auch gerne das:
 „Was-halten-andere-davon“ und „Wie viele Fans kann ich für etwas begeistern“.
Wie bei allem  von Wert, wird hier gerne auch mal gefälscht. Entweder man schnitzt sich seine Bewertungen gleich selber oder man kauft sich welche. Mittlerweile kann man sich ja sogar die Fans für Facebook kaufen: http://de.fanslave.com/facebook-fans-kaufen.html

Mittwoch, 2. Mai 2012

Soziale Netzwerke…
Facebook, Xing, Stayfriends, LinkedIn und wie sie alle heißen, bergen den wunderbaren Segen mit Menschen in Kontakt zu treten oder zu bleiben, die man entweder schon lange mal wiedersehen oder von denen man nie im Leben etwas wissen wollte. Ich mag das.